The Marrow of my bones

 

Du liegst in meinem Bett,

schläfst.

Ruhig und wie ein Engel,

und ich beginne deswegen zu lächeln.

Wie erschöpft du in den Kissen liegst,

fast so als wäre jede Energie aus deinem Körper gewichen

und doch ist das der schönste Anblick den ich je hatte,

ich danke dir dass ich ihn haben darf.

 

Gegen die Balkontür gelehnt,

beobachte ich wie sich dein Körper hebt und senkt,

achte auf jeden Atemzug den du tust

und mein Herz klopft mir bis zum Hals.

 

Fast hätte ich meine Zigarette in meiner Hand vergessen,

die Asche ist bereits zu Boden gefallen

und nun nehme ich einen Zug

lasse den grauen Dunst durch meine Nase weichen.

 

Die Sonnenstrahlen die durch das Fenster scheinen,

fallen genau auf die zarte Haut deines Oberkörper.

Überall auf deinem Oberkörper

sind noch die Rötungen zu sehen,

doch auch das macht deiner Schönheit nichts aus.

 

Ich kann meinen Blick nicht von dir abwenden,

will das du das letzte bist was ich sehen kann.

Das ich der letzte bin der dich sehen kann.

Deinen Duft,

der mich an eine Mischung aus Mangos

und dein Parfüm erinnert.

 

Die Kippe drücke ich im Aschenbecher aus

Und gehe auf das Bett zu,

auf dem der schönste Mensch,

den ich je sehen durfte schläft.

 

Meine kalte raue Hand streichelt dir übers Gesicht.

Es ist schon fast wie eine Sucht,

dein Haut zu berühren,

ich fange es an,

und kann kaum aufhören.

 

Ich lasse mich neben dir in die Polster sinken,

vorsichtig,

bedacht dich nicht zu wecken

und streichle dir einige verschwitze Haarsträhnen

aus deinem Engelsgesicht.

Dein Haar fühlt sich an wie Seide,

so weich,

ich komme mir vor als wären es meine Hände nicht wert

etwas so wertvolles zu berühren,

 

Ein leises Seufzen kann ich vernehmen,

Es tut mir Leid,

ich habe dich doch geweckt.

 

Deine haselnussbraunen Augen

blicken mich noch halb geschlossen an,

und doch verstehen sie warum ich Tränen in meinen Augen habe.

 

„Kyo?“ Du flüsterst,

so als hättest du Angst davor uns könne jemand hören.

Doch was wird uns keiner hören.

„Shh“ Ich lege meinen Zeigefinger auf deine Lippen

Und kurz darauf meine.

 

„Kyo? Du willst es noch immer durchziehen“

Ich nicke nur.

„Aber …“

Mein Blick rutscht an dir herunter

Nun starre ich wieder kalt auf den Boden.

„Kyo so war das nicht gemeint“

Du hast dich aufgerichtet,

ich spüre deinen warmen Oberkörper an meinem Rücken.

„Lass es uns zusammen tun“

Wieder flüsterst du,

doch diesmal in mein Ohr.

 

Ich drehe mich zu dir,

blicke dir in deine Augen,

die strahlen wie Kristalle

und küsste dich,

immer und immer wieder

unbeholfen,

fast wie ein kleiner Teenager

aber dennoch

mit all meinen Gefühlen für dich

und dann,

wie von alleine hebt sich mein Körper,

wandert ins Bad.

 

„Ai shiteru“

 

„Kyo?“

Alleine bin ich jetzt wieder,

obwohl du doch eben noch so nah warst.

Meine Hand wandert in ein kleines Kästchen,

versteckt in meiner Waschtasche.

Das kleine Stück Metall schneidet sich in meine Handfläche,

Doch der Schmerz macht mir nichts aus,

der Schmerz ewig auf dich zu warten,

war unerträglich,

dieser …

Ich verstehe selber nicht

warum ich es als Schmerz bezeichne,

ist doch Schmerz etwas das meine Seele verletzt.

 

Zusammen mit der blutenden Hand und dem Stück das sie umklammert

stelle ich mich unter die Dusche,

ich möchte dich ja nicht verunsichern.

 

Mit dem Rücken an die Wand gepresst,

rutsche ich an dieser herunter,

solange bis es einen leisen, dumpfen Knall gibt.

Nun sitze ich auf den Boden,

meine Hand immer noch blutend.

 

Fast wie verzaubert,

wandert das Metall über mein Handgelenk.

Ich glaube es ist wirklich Zauberei,

Nein,

es ist verrückt,

kein Mensch wird verstehen,

warum ich das tue,

warum ich mir so etwas antue

obwohl ich doch endlich mein Glück,

meinen Segen,

meine Liebe

gefunden habe

und ich kann es nicht erklären.

 

Du liegst drüben in deinem Bett,

wirst wohl wieder eingeschlafen sein,

doch ich gönne es dir,

hast du doch die letzte Nacht

zu der schönsten meines Lebens gemacht.

Danke.

 

Die Schnitte werden immer wieder ausgespült,

das Wasser das auf mich niederprasselt

nimmt die rote Flüssigkeit mit,

trägt sie weit weg.

 

Die Badtür geht auf,

du stehst vor mir,

 

„Kyo?! Was tust du da?“

Dein Gesichtsausdruck ist schockiert.

„Wir wollten das zusammen tun!“

Ich schüttle den Kopf

 

Eigentlich möchte ich dir sagen,

das ich es nicht ertragen kann,

dich bluten zu sehen,

doch meine Kehle ist zugeschnürt.

 

„K…“

„Kyo?“

Du kommst auf mich zu.

Wie gern würde ich dir jetzt sagen das du weg bleiben sollst,

dich nicht an mir schmutzig machen sollst.

Doch du ziehst mich in deine Arme,

fängst an zu weinen.

„Warst du glücklich Kyo?“

„Mit dir ja.“

Erstaunlich,

meine Kehle hat wieder Wörter hindurch gelassen.

„Bist du glücklich Kyo?“

„Ja ich bin glücklich,

ich bin so glücklich.

Ewig musste ich auf dich warten,

dann habe ich dich gefunden,

konnte die Nacht mit dir verbringen,

und nun bin ich zufrieden,

mein Traum ist in Erfüllung gegangen

„Kyo? Bist du jetzt frei?“

Du weinst ja.

Nein weine nicht.

„Nein, aber ich werde frei sein“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.1.08 01:09


Welcome

Ja, ich habe mich entschlossen wieder einen myblog zu machen.~ Kann ja nicht schaden....

 

Das Layout ist noch nicht entgülitg. So richtig gefällt es mir noch nicht, werde einen eigenen Header einfügen~

 

Lieb euch <3 

27.12.07 22:39




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